Ausbildung

Die Ausbilsung das wichtigste Instrument um gegen Unwissenheit, soziale Ausgrenzung und Armut anzukämpfen. Sie garantiert eine Zukunft mit besseren Chancen. Deshalb forcieren wir die Ausbildung in höchster Priorität.




Dies ist unser wichtigstes Projekt, in dieses setzt das Team von Tío Antonio all seine Hoffnungen. Wir glauben unterschreiben zu können, dass dies die einzige Waffe ist um den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen, von welchem die Menschen in der Dritten Welt gequält werden.

Für viele Familien ist es unmöglich ihre Kinder zur Schule zu schicken. Einerseits mangelt es daran, Geld für Transport, Uniformen, Schuhe, Schulmaterial, etc. aufzubringen, andererseits fehlt ihnen während dieser Zeit eine Arbeitskraft. In den öffentlichen Schulen werden in der Regel Klassen mit bis zu 40 Schülern geführt, entsprechend unzulänglich und undiszipliniert ist das Niveau (vgl. Ausbildung in Nicaragua). Aus diesem Grund streben wir an, unsere Mädchen und Jungen in Privatschulen und Universitäten zu schicken, damit sie sich nicht an den öffentlichen Schulen "ausruhen".

 
     

Stipendienprogramm

Im Schuljahr 2008 (in Nicaragua beginnt das Schuljahr im Januar und endet im November) haben wir folgende Stipendien gewährt:

  •   20 Schüler in Privatschulen
  •   31 Schüler in öffentlichen Schulen
  •  1 Schüler an der Universität (Transportunterstützung)

Um die Schüler für die Privatschule zu selektionieren, arbeiten wir eng mit 3 Direktionen der Privatschulen in Granada (San Antonio, Teresiano und Guadalupe) zusammen. Besteht die Gefahr dass ein guter Schüler aufgeben muss, weil seine Familie nicht mehr in der Lage ist die finanziellen Mittel aufzubringen, setzen sie sich mit uns in Verbindung.

Unser Ziel ist, dass diese Schüler die Universität besuchen (für den grössten Teil von ihnen ein Luxus) um einen Universitätsabschluss zu erlangen. Die beste Möglichkeit sie aus der jetzigen Situation zu entreissen, und ihnen und ihrer Familie eine gesicherte Zukunft zu gewähleisten.
Die Schüler sind vepflichtet uns monatlich ihre Notenblätter vorzuweisen. Diese müssen den Skalenwert zwischen 80 und 100 Punkten aufweisen damit sie sich das Stipendium für einen weiteren Monat sichern.

Die hiesigen Universitäten werden von Männern dominiert, der Anteil Frauen ist sehr gering. Da wir entschieden gegen diese Diskriminierungen ankämpfen sind über 75% unserer Schüler Mädchen. Dieses Experiment hat uns bisher bewiesen, dass Mädchen ihre Chancen viel effizienter wahrnehmen als Jungen.

Wir hoffen dass sich unsere 5 Mädchen weiterhin so gut entwickeln, und im Jahre 2009 die Universität besuchen werden. Natürlich ist es uns ein weiteres Anliegen, die Anzahl der 20 Studierenden in den Privatschulen aufrecht erhalten zu können und weitere Mädchen in unser Programm aufzunehmen.

 
     

Bisherige Aktivitäten

  • Einschulung von 14 Mädchen (10 in öffentlichen Schulen und 4 in Privatschulen)
  • Schulmaterial eingekauft
  • Uniformen eingekauft

Projekt

  • Von den 14 eingeschulten Jugendlichen schliessen 5 im Dezember ab, mit ihnen
    werden wir uns detailliert über ihre Zukunft unterhalten.
  • In den Genuss eines Stipendiums für die Privatschule kommen diejenigen jungen
    Menschen, welche die besten Noten vorweisen können.
  • Um die Entstehung eines "Ghettos" zu verhindern verteilen wir die Jugendlichen in verschiedene Privatschulen.
  • Monatlich präsentieren uns die Jugendlichen ihre Noten und fahren mit ihrem Studium fort, sofern kein Anlass für ein Eingreifen unsererseits besteht, wie z.B. Verhaltensprobleme, Leistungsabfall, etc..

Projekt-Ziel

  •  Die Stipendien von den derzeit 20 Jugendlichen aufrecht zu erhalten, resp. zu erweitern um zu bewirken, dass in mehr oder weniger 10 Jahren die Hälfte von Ihnen den Universitätsabschluss erreichen werden.

Ausbildungswerte

Wir sind sicher, dass die Mädchen und Jungen während der Ausbildung nicht nur im technischen Sinne geformt werden. Sie lernen gleichzeitig auch Werte wie Respekt, Solidaritätsgefühl und Gleichheit kennen. Diese inneren Kräfte werden sie benötigen, um für sich und ihre Familien eine bessere Zukunft umzusetzen.


Für dieses, ihnen zustehende Recht setzen wir uns im erzieherischen Sinne ein, und unternehmen dafür alles in unseren Kräften stehende.

 
 

 

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